Persönlichkeit und Weltanschauung
Persönlichkeit:
Sozialverhalten:
Höflich und respektvoll, selbst gegenüber Menschen, die ihn unterschätzen.
DrĂĽckt GefĂĽhle eher durch Handlungen als durch Worte aus.
Innere Haltung:
Idealistisch, glaubt an Wissen, Geschichten und das Gute im Menschen.
Umgang mit Stress & Konflikten:
Vermeidet direkte Konfrontationen, solange es möglich ist.
Zieht sich zurĂĽck, um nachzudenken.
Kann unerwartet entschlossen handeln, wenn etwas ihm wirklich wichtig ist.
Weltanschauung:
Bryan kennt die Rituale, Symbole und Lehren der Silvanischen Kirche gut. Dennoch gehört er nicht zu den gläubigen Anhängern. Er glaubt weder fest an Deyn Cador noch an die Heiligen, fühlt sich aber auch nicht gegen den Glauben gerichtet. Für ihn ist Religion vor allem ein Teil der Kultur und Geschichte seines Landes.
Er respektiert die Kirche, ihre Rolle im Leben der Menschen und das, was sie für die Gemeinschaft leistet. Besonders die Unterstützung der Bedürftigen und die Bewahrung von Wissen – etwa in kirchlichen Archiven und Schulen – schätzt Bryan sehr. Er nimmt an religiösen Festen teil, wenn es gesellschaftlich erwartet wird, hält sich dabei jedoch im Hintergrund und verhält sich still und höflich.
Eigenschaften und Angewohnheiten
Positive Eigenschaften (Stärken):
Geduldig – Bryan kann stundenlang an einem einzigen Buch arbeiten, ohne die Ruhe zu verlieren.
Kreativ – Er schreibt eigene Geschichten und findet oft ungewöhnliche Lösungen.
Prinzipientreu – Seine Abneigung gegen Waffen ist eine feste Überzeugung, von der er nicht abweicht.
Negative Eigenschaften (Schwächen):
Konfliktscheu – Er vermeidet Auseinandersetzungen, selbst wenn er für sich einstehen sollte.
Vergangenheitsbelastet – Der Tod seiner Eltern und das alte Familienerbe lasten noch immer auf ihm.
Gute Angewohnheiten:
Liest täglich, selbst wenn es nur wenige Seiten sind
Ordnet BĂĽcher instinktiv nach GefĂĽhl, nicht nach System
Schreibt Gedanken oder Ideen in kleine Notizhefte
Schlechte Angewohnheiten:
Verliert sich stundenlang in Gedanken oder Geschichten
Beißt sich auf die Lippe oder nestelt an Papier, wenn er nervös ist
Kann nicht still auf einen Platz bleiben, hibbelt hin und her oder bewegt seine Finger
Ängste und Abneigungen
Offenes Feuer, wenn es unkontrolliert wirkt
Bären
Stickige, schlecht beleuchtete Räume
Profession vor Neu Corethon
Bryan Corydon stammt aus einer angesehenen Familie in Faywell. Der Name Corydon war in der Stadt mit Respekt verbunden, denn beide Eltern hatten sich durch ihr Können einen festen Platz in der Gemeinschaft erarbeitet. Ihr Ansehen brachte Stolz, aber auch Erwartungen mit sich – Erwartungen, die schon früh auf Bryan lasteten.
Viele gingen selbstverständlich davon aus, dass Bryan eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters treten würde. Doch noch bevor er alt genug war, um eine Jagdwaffe zu halten, wusste Bryan, dass dieser Weg nicht der seine war. Er verspürte eine tiefe Abneigung gegen Waffen und Gewalt und schwor sich, niemals in seinem Leben eine Waffe zu benutzen. Dieser Entschluss machte ihn in den Augen mancher schwach, für ihn jedoch war er Ausdruck seiner Überzeugung.
Nach dem frühen Tod seiner Eltern blieb Bryan allein im großen Haus der Familie zurück. Obwohl es sein Zuhause war, fühlte es sich zunehmend schwer und erdrückend an. Die Räume schienen vom ständigen Schatten seines Vaters erfüllt, von unausgesprochenen Erwartungen und einem Erbe, das Bryan nie annehmen wollte. Je länger er dort blieb, desto klarer wurde ihm, dass er in diesem Haus niemals er selbst sein konnte.
In dieser Zeit fand Bryan Zuflucht in Büchern. Ohne Lehrer oder formale Ausbildung begann er, sich das Buchbinden selbst beizubringen. Nacht für Nacht arbeitete er mit Papier, Faden und Leim, lernte aus alten Schriften, beobachtete andere Handwerker aus der Ferne und verfeinerte geduldig seine Technik. Bücher wurden für ihn mehr als bloße Gegenstände – sie waren Wissen, Trost und Freiheit zugleich.
Schon bald begann Bryan, eigene Geschichten zu schreiben. Mit groĂźer Sorgfalt band er jedes einzelne Werk selbst und behandelte jedes Buch wie etwas Lebendiges. In dieser stillen Arbeit fand er das, was ihm sein Elternhaus nie geben konnte: Frieden und Selbstbestimmung.
Bryan Corydon ist kein Jäger wie sein Vater und kein Schneider wie seine Mutter. Doch in seinem Handwerk lebt ihr Erbe weiter – in der Präzision, der Ausdauer und dem Mut, seinen eigenen Weg zu gehen.
Familie und Verwandtschaft
Sein Vater Finnlay Corydon war ein erfolgreicher Jäger, bekannt für seine Treffsicherheit und seinen Mut.
Seine Mutter Haylla Corydon war eine begabte Schneiderin. Sie nähte Kleidung für fast ganz Faywell und war für ihre sorgfältige Arbeit und ihren guten Geschmack bekannt. Von ihr lernte Bryan Geduld, Genauigkeit und die Liebe zum Handwerk – Eigenschaften, die ihn später stark prägen sollten.
Beide sind Verstorben.
Warum hast du die Heimat verlassen?
Nach dem frühen Tod seiner Eltern blieb Bryan allein im großen Haus seiner Familie zurück. Obwohl er es liebte, fühlte sich das Gebäude schwer an, erfüllt vom ständigen Schatten seines Vaters und den Erwartungen, die niemals die seinen waren. Das Jägererbe lastete auf ihm, und je länger er blieb, desto deutlicher wurde ihm, dass er dort niemals sein eigenes Leben würde führen können.
Was hast du zurĂĽck gelassen?
Bryan entschied sich schließlich zu gehen. Er ließ das Elternhaus zurück – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus dem Wunsch heraus, seinen eigenen Traum zu verwirklichen.
Was möchtest du erreichen?
Sein größter Wunsch ist es, eines Tages eine kleine eigene Bücherei zu eröffnen. Einen Ort voller handgebundener Bücher, in dem er seine eigenen Werke verkaufen und anderen Menschen die gleiche Ruhe und Inspiration schenken kann, die Bücher ihm selbst gaben.